Katzenbetreuung – ab 2018

Liebe Katzenbesitzer,

ich habe mich entschlossen, ab 2018 meine Preise ein wenig zu erhöhen.

Gründe sind dafür einmal höhere Benzin und Versicherungspreise, da ich doch mehr im Auto unterwegs bin, als am Anfang des Jahres angenommen.

Zum anderen habe ich mich in diesem Jahr auch sehr viel weitergebildet, um noch besser für eure Katzen da zu sein. So habe ich in den vergangenen Monaten einen Erste Hilfe Kurs für Hund und Katze in Hamburg abgelegt, habe zwei Workshops bei Christine Hauschild von der mobilen Katzenschule Happy Miez zum Thema „Mehrkatzenhaushalt“ und „ängstlichen Katzen“ mitgemacht. Ich habe weiterhin einen Online Kurs zum Thema Katzenbarfen gemacht und bin seit Juni in der Ausbildung zur Ernährungsberaterin für Hund und Katze.

Einige von euch wissen das ja bereits auch und „nutzen mein Wissen bereits aus“ -. Dafür mache ich ja die Ausbildungen auch – um euch auch zur Seite zu stehen. Diese Aus-/Weiterbildungen sind jedoch nicht umsonst, weshalb ich ab 2018 folgende Preise nehme:

Preis pro Tag ab 1.1.2018:
Anzahl Katzen 1 Besuch täglich 2 Besuche täglich
1                   13,00 €           18,50 €
2                   16,00 €           21,50 €
3                   19,00 €           24,50 €
4                   21,00 €           26,50 €
jede weitere                     2,00 €             2,00 €
Bei 10 oder mehr Katzen:  Preis nach Absprache

Bei Betreuungszeiträumen ab 4 Tagen gebe ich EUR 2.00 Rabatt pro Tag. Kontaktieren Sie mich gern.

Für Betreuungen im Zeitraum 24. Dezember bis 1. Januar wird ein Zuschlag von 50 % genommen.

 


Anzahl der Kunden pro Tag

Ich habe mich auch entschieden in der Sommerzeit nicht mehr als 4 – 5 Katzen-/Kleintierkunden am Tag anzunehmen.

  1. Grund: In diesem Sommer war ich teils von morgens um 6 Uhr bis abends um 7/8 Uhr auf Achse und habe 10 Kunden zwischen Apensen, Bliedersdorf, Jork und Neu Wulmstorf bedient. Das war für mich, aber auch meine Familie und eigenen Tiere nicht ideal und ich werden es so nicht mehr handhaben – auch weil ich es weiterhin beibehalten möchte, dass ich mindestens 30 Minuten bei euren Lieblingen bin.
  2. Grund: Meine Abschlussarbeit zum Ernährungsberater für Hund/Katze muss genau in der Zeit geschrieben und eingereicht werden.

Das bedeutet für euch: Vor allem für die Sommerferien (28.06. – 08.08.2018) rechtzeitig die Betreuung zu buchen! Schreibt mir ne Mail, Whatsapp, SMS, ruft durch oder schickt eine Brieftaube (Achtung Katzennetz am Balkon). 😉

Liebe Grüße

Eure Nicole

 

Wie füttere ich meine Katze: Grundlagen der Katzenernährung

Hallo ihr Lieben,

Katzenernährung. Das Thema beschäftigt mich ja nun seit einiger Zeit. Ich habe neulich die Seite catinfo.org gefunden, nachdem ich ein Interview mit der amerikanischen Tierärztin Dr. Pierson auf YouTube gesehen hatte. Auf dieser Webseite habe ich Übersetzungen in mehreren Sprachen gefunden, jedoch keine Übersetzung ins Deutsche. Somit habe ich die Dame kontaktiert und sie hat mir ihr OK gegeben Ihre wissenschaftliche Arbeit ins Deutsche zu übersetzen und auch in meinen Blog zu posten.

Ich werde am Ende des Artikels noch ein paar meiner Gedanken hinzufügen. Erstmal viel Spaß beim Lesen.

 


Wie füttere ich meine Katze: Grundlagen der Katzenernährung.

Lisa A. Pierson, DVM

Catinfo.org

Die Ernährung ist das A und O der Gesundheit. Dieser Artikel legt einige oft ignorierte Prinzipien der Katzenernährung dar und erklärt, warum Katzen eine viel bessere Chance auf optimale Gesundheit haben, wenn Sie eine Nassfutternahrung bekommen anstatt Trockenfutter. Wenn du dir ein wenig Gedanken darüber machst, was du deiner Katze fütterst, kann es sich über die Lebensspanne der Katze auszahlen und dem Tier mögliche ernste, schmerzhafte, lebensbedrohliche und kostspielige Krankheiten ersparen.

Immer mehr ernährungsinformierte Tierärzte empfehlen verstärkt das Füttern von Nass- anstatt Trockenfutter. Dennoch empfehlen oder billigen viele Tierärzte immer noch das Füttern von Trockenfutter. Leider ist dieses artenuntypische Futter jedoch nur dazu da, Krankheiten in unseren Katzen hervorzurufen, wie wir später berichten werden.

Wie es in der Humanmedizin üblich ist, erhalten auch Tierärzte wenig Schulungen zum Thema Ernährung. Und das, was unterrichtet wird, vermitteln oft Repräsentanten der Tierfutterhersteller oder der Lehrgang wird von der kommerziellen Tierfutterindustrie gesponsert und damit stark beeinflusst. Daraus resultiert ein großer Interessenkonflikt. Nachdem wir die Universität verlassen, stammen die häufigsten Möglichkeiten der Ernährungs-„Entwicklung“ weiterhin von den großen Tierfutterfirmen, welche das sogenannte „therapeutische/verschreibungspflichtige“ Veterinärtierfutter herstellen. Das Resultat ist leider, dass Tierärzte nicht immer die beste Quelle für Ernährungstipps sind.

Trockenfuttersüchtige

Wenn deine Katze nach Trockenfutter süchtig ist, schau dir bitte die Tips for Transitioning Dry Food Addicts to Canned Food (engl) in der Sidebar auf catinfo.org an.

Mit genügend Geduld und Tricks kann man alle Katzen zu einer wasserreichen, kohlehydratarmen Ernährung umstellen.

Was ist denn an Trockenfutter so schlimm (inklusive der Spezialnahrung vom Tierarzt)?

Die drei Schlüsselprobleme, welche mit Trockenfutter assoziiert werden, sind:

  1. Niedriger Flüssigkeitsgehalt – Ursache für ernste und lebensgefährliche Harntraktkrankheiten, inklusive der schmerzhaften und oft fatalen (und teuer zu behandelnden) Harnabflussstörung. Auf catinfo.org (Urinary Tract Diseases – engl.) seht ihr Opie’s Bilder, wo ihr erkennen könnt, wie sehr der Kater infolge der Trockenfutter-Ernährung leidet.
  2. Zu hoher Anteil an Kohlenhydraten: – unterstützt die Entwicklung von Diabetes, Übergewicht und Darmkrankheiten. Auch Trockenfutter mit wenig Kohlehydraten ist ungesund, da es trotz allem einen niedrigen Anteil an Feuchtigkeit hat und stark gekocht wurde, was in Nährstoffverlust resultiert.
  3. Zu viele pflanzliche Proteine: Katzen sind Karnivore und sind so ausgelegt, dass sie nur Fleisch fressen – kein Getreide, keine Pflanzen. Getreide ist nur dazu gut, die Profitspanne der Tierfutterhersteller zu steigern – und es ist ungesund für deine Katze!

Andere negative Eigenschaften von Trockenfutter:

  • bakterielle Verunreinigung (kann zu Erbrechen und Durchfall führen)
  • Schimmelpilze (im Getreide enthalten und sehr giftig)
  • Insekten und deren Fäkalien (können Atmungsprobleme hervorrufen)
  • einige Inhaltsstoffe rufen Allergien hervor
  • Trockenfutter ist so stark gekocht, dass lebenswichtige Nährstoffe verändert bzw. zerstört.

Meiner Katze geht es mit Trockenfutter “ganz gut“!

Diese Aussage höre ich von Leuten oft, aber beachtet einmal Folgendes:

  • Jedem Lebewesen geht es „ganz gut“, bis sichtbare Zeichen einer Krankheit erkennbar sind. Das mag offensichtlich und banal klingen, aber denkt mal drüber nach…
  • Jeder Katze auf dem Feline Diabetes Message Board ging es „ganz gut“, bis deren Besitzer die ersten Anzeichen von Diabetes erkennen konnten.
  • Jeder Katze mit einem Harnwegsverschluss ging es „ganz gut“, bis sie Probleme beim Urinieren hatten, sie durch eine geplatzte Blase gestorben sind oder zum Setzen eines Notfallkatheters zum Tierarzt mussten.
  • Jeder Katze mit einer Blasenentzündung (Zystitis) ging es „ganz gut“, bis sie Schmerzen oder Blut im Urin und es nicht mehr zum Katzenklo geschafft haben.
  • Jeder Katze ging es „ganz gut“, bis sich durch die Fütterung von nicht-artgerechten, hyperallergischen Zutaten eine Futtermittelintoleranz zeigte oder sich gar IBD (inflamatory bowel disease = chronisch entzündliche Darmerkrankung CED) oder Asthma bemerkbar machte.
  • Jeder Katze ging es „ganz gut“, bis sich Nieren- oder Blasensteine bemerkbar machten.
  • Jedem Krebspatienten ging es „ganz gut“, bis der Tumor groß genug war und es genügend sichtbare Anzeichen gab.

Der Punkt ist, dass Krankheiten lange vor sich hin brodeln, bevor sie zu erkennen sind. Und deshalb bedeutet mir der Satz „Meiner Katze geht es mit Trockenfutter ganz gut“ sehr wenig, denn ich glaube an vorbeugende Ernährung. Ich möchte letzten Endes nicht sagen müssen: „Ups, jetzt geht es ihr nicht so gut!“, wenn mir ein Patient mit Problemen präsentiert wird, die man durch artgerechte Ernährung (kohlenydratarmes Nassfutter oder selbst zubereitetes Futter –  nicht Trockenfutter!) hätte verhindern können.

Natürlich sollte man Folgendes verstehen, um das Argument der vorbeugenden Ernährung zu vertreten:

  • Alle Harntraktsysteme sind viel gesünder, wenn genügend Wasser durchfließt. Schmerzhafte, lebensgefährliche und teure Harnwegsverschlüsse entstehen häufig, wenn Katzen (vor allem männliche) Trockenfutter fressen. Diese Blockierungen sind ernste medizinische Notfälle. Sie sind jedoch extrem selten, wenn Katzen Nassfutter bekommen, vor allem, wenn man zusätzliches Wasser hinzufügt. Katzen (männlich, weiblich), welche eine wasserreiche Ernährung genießen, bekommen seltener eine schmerzhafte Zystitis.
  • Von Natur aus haben Katzen ein niedriges Durstgefühl und müssen Wasser über die Nahrung aufnehmen. Die normale Beute einer Katze enthält zwischen 70 – 75 % Feuchtigkeit, Trockenfutter enthält nur 5 –  10 %. Im Gegensatz zum Wunschgedanken der Besitzer  trinken Katzen nicht genug, um das Defizit auszugleichen. Mehrere Studien zeigen, dass Nassfutter fressende Katzen die doppelte Menge an Feuchtigkeit zu sich nehmen verglichen mit Katzen, die nur Trockenfutter fressen.
  • Kohlenhydrate richten bei der Blutzucker-/Insulinbalance einiger Katzen verheerenden Schaden an. Trockenfutter, aber auch einige Nassfuttersorten, hat einen hohen Kohlenhydrateanteil – einige sind schlimmer als andere. Beachtet bitte, dass „getreidefrei“ nicht immer auch kohlehydratfrei bedeutet, da dort statt Getreide Kartoffeln und Erbsen genutzt.
  • Katzen sind reine Karnivoren, was bedeutet, dass sie so gebaut sind, dass sie nur fleischliche Proteine verarbeiten können.
  • Gegenteilig zum populären Mythos ist Trockenfutter zudem nicht gut für die Gesundheit der Zähne und es gibt auch keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Trockenfutter Zahnkrankheiten vorbeugt. Oft schlucken Katzen das Trockenfutter ganz, aber selbst wenn es zerkaut wird, ist es zu brüchig und zerbröselt einfach – es kann die Zähne nicht polieren. Nassfutter ist für die Zähne nicht besser (aber auch nicht schlechter). Man kann der Katze täglich die Zähne putzen oder ihr größere Fleischstücke zum Zerkauen geben. Mehr Infos unter: Making Cat Food – Dental Health (engl).

Das Füttern von Katzen ist definitiv eine Frage von „Bezahl jetzt oder Bezahl später“. Katzenbesitzer sagen oft, dass Nassfutter zu teuer ist. Aber, wenn man die Kosten für eine tierärztliche Behandlung in Betracht zieht, überdenken viele Leute die Ernährung, nachdem sie die Tierarztrechnung gesehen haben.

Ziehe eine vorbeugende Ernährung in Betracht, bevor dein Fellkind eine Krankheit erleiden muss, die durch eine richtige Ernährung hätte verhindert werden können.

Lies weiter, wenn du wissen willst, wie die artgerechte Ernährung einer Katze aussieht. Einige Informationen werden wiederholt, weil sie so wichtig sind.

Katzen benötigen ausreichend Wasser im Futter

Dieser Abschnitt ist unglaublich wichtig, da er betont, warum selbst kohlehydratarmes, getreidefreies Trockenfutter nicht das optimale Futter für deine Katze ist. Selbst das billigste Dosenfutter ist besser als jedes Trockenfutter auf dem Markt.

Katzen haben keinen großen Durstimpuls, wenn man sie mit anderen Tierarten vergleicht. Deshalb ist es entscheidend für sie, dass sie eine wasserreiche Ernährung genießen. Katzen nehmen die meiste Feuchtigkeit über das Futter auf, da deren Beutetiere zu 70 % aus Wasser bestehen. Trockenfutter ist so stark verarbeitet, dass es nur 5 – 10 % Feuchtigkeit enthält. Dosenfutter enthält ungefähr 78 % Wasser. Es ist eindeutig, dass Dosenfutter besser geeignet ist, die Feuchtigkeitsbedürfnisse der Katze zu decken.

Eine Katze, die hauptsächlich Trockenfutter frisst, trinkt mehr Wasser, als eine Katze, die Dosenfutter bekommt. Wenn man aber das Wasser aus allen Quellen zusammenrechnet (das im Futter und das, welches getrunken wird), so nimmt die Katze mit der Trockenfutterernährung nur etwa halb so viel Wasser zu sich, als die Katze mit der Nassfutterernährung.

Diese substantiell niedrigere Wassereinnahme setzt Katzen höheren Gefahren aus, Nieren- oder Blasenkrankheiten zu bekommen, bzw. einen äußerst schmerzhaften, teuren und möglicherweise fatalen Harnwegsverschluss zu erleiden.

Stell dir das Dosenfutter so vor, als würde es den Harnweg deiner Katze mehrmals täglich durchspülen. Es ist eine sehr wichtige Maßnahme, deiner Katze Harnwegsverschlüsse, -infektionen, -entzündungen und mögliche chronische Nierenbeschwerden zu ersparen. Diese chronischen Nierenbeschwerden (z. B. CNI) sind Hauptursachen für das frühzeitige Versterben von Katzen.

Katzen brauchen tierische Proteine

Katzen sind strikte Karnivoren, und die Nährstoffbedürfnisse eines Hundes und die einer Katze unterscheiden sich sehr.

Was bedeutet es, ein strikter Karnivor zu sein? Es bedeutet, dass deine Katze von Mutter Natur so gebaut wurde, dass sie nur tierische Proteine (Fleisch, Innereien) verdauen und verarbeiten kann – keine pflanzlichen Proteine (Getreide, Gemüse).

Es ist wichtig, dass du dich daran erinnerst, dass nicht alle Proteine auf gleiche Weise entstehen.

Proteine, die von Tieren stammen, haben ein komplett anderes Aminosäurenprofil. Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine – stell sie dir als Puzzleteile vor. Pflanzliche Proteine enthalten nicht alle benötigten Aminosäuren (Puzzleteile), welche ein Karnivor benötigt. Die Qualität und Zusammensetzung eines Proteins (sind alle Puzzleteile vorhanden?) werden auch biologische Wertigkeit genannt.

Menschen und Hunde können einige Puzzleteile aus pflanzlichen Proteinen zu sich nehmen und aus diesen das gesamte Puzzle vervollständigen. Katzen können das nicht. Deshalb können Menschen und Hunde von vegetarischen Essen überleben, Katzen können das nicht. (Ich betone, dass ich es NICHT empfehle, seinen Hund rein vegetarisch zu ernähren.)

Generell kann man sagen, dass das Protein im Trockenfutter oft voller pflanzlicher Proteine ist und dass es immer stark erhitzt wurde. Es ist nicht von gleicher Qualität, wie das Protein im Dosenfutter, welches (in den meisten Fällen) hauptsächlich auf fleischlicher Basis ist und sanfter erhitzt wurde. Das Protein im Trockenfutter hat deshalb einen niedrigeren biologischen Wert,  denn pflanzliche Proteine sind billiger als tierische Proteine – Tierfutterhersteller haben eine höhere Profitmarge, wenn sie Mais, Getreide, Soja, Reis, etc nutzen.

Das meiste Nassfutter enthält mehr Proteine als Trockenfutter, wenn man die Werte auf der Packung außeracht lässt, da diese die Werte vor der Verarbeitung darstellen). Aber beachtet, dass die Menge an Proteinen euch nicht alles sagt. Der biologische Wert ist wichtig.

Wir füttern unseren Katzen zu viele Kohlehydrate

In der Natur würden Katzen niemals Kohlenhydrate (Getreide, Kartoffeln, Erbsen, etc) fressen, welche jedoch im Trockenfutter (und einigen Nassfuttersorten) zu finden sind. In der Wildnis frisst die Katze normale Beutetiere (Vögel, Nager, Eidechsen,…), welche viel tierisches Protein, Feuchtigkeit und moderat Fett enthalten aber nur weniger als 2 % ihrer Ernährung bestehen aus Kalorien in Kohlenhydraten.

Im Durchschnitt enthält Trockenfutter zwischen 35 – 50 % Kohlenhydrate (denkt an die Profitmarge), was die Zucker-/Insulin-Balance einiger Katzen aus dem Ruder werfen kann (siehe Diabetes – engl).. Qualitativ hochwertiges Dosenfutter hingegen enthalten ungefähr 3 – 5 % Kohlenhydrat-Kalorien. Beachte bitte, dass nicht jedes Feuchtfutter wenig Kohlehydrate enthält, da sie ebenfalls voller Getreide, Kartoffeln und Erbsen stecken (siehe Protein/Fat/Carb Chart – engl).

Katzen können Kohlehydrate nicht verwerten und es ist besorgniserregend, dass Futter, welches viele Kohlehydrate enthält, zu tödlichen Erkrankungen führen kann. Also warum füttern wir einem Fleischfresser Cerealien mit Fleischgeschmack?

 

Denkt „FRISCH“!

Viele von uns haben gehört, dass Ernährungsberater empfehlen, regionale Produkte einzukaufen, denn da bekommt man frisches, unverarbeitetes Essen (Früchte, Gemüse, Fleisch,…). Jeder weiß aber, dass Trockenfutter sehr stark verarbeitet wurde (z. B. lange Zeit hoch erhitzt) und man kann es nicht lokal herstellen.

Warum füttern wir unseren Katzen Trockenfutter?

Ganz einfach: Getreide ist billig. Trockenfutter ist praktisch.

Billig und praktisch verkauft sich gut.

Überleben viele Katzen das entwässerte, kohlehydratreiche, auf Pflanzen basierende, stark erhitzte, bakterienbeladene Trockenfutter?

Ja, viele überleben es. Ich habe mich jedoch entschieden, meine Katzen und meine Patienten so zu ernähren, dass sie eine optimale Gesundheit erfahren können – und nicht nur überleben. Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen „gedeihen“ und „überleben“.

„Du bist, was du isst“ ist nicht nur eine nutzlose Phrase. Wie schon gesagt, die Ernährung bildet die Grundlage der Gesundheit jedes Lebewesens,– inklusive die unserer vierbeinigen Freunde.

Wenn du mehr erfahren möchtest, schau auf catinfo.org (auf Englisch).  Hier findest Du den gesamten Artikel und zusätzlich ein paar andere Informationen bezüglich Katzenhaltung (incl. Katzenklo-Probleme sowie die Zusammenstellung einer ausgewogenen Ernährung).

 

Dr. Lisa A. Pierson

catinfo.org

November 2013

Übersetzt von:

Nicole Zufelde-Paprotny, August 2017


 

Puh, das waren eine Menge Informationen, was?

Dr. Pierson spricht in ihrem Artikel über Katzenernährung davon, dass selbst das schlechteste Dosenfutter besser ist, als hochwertiges Trockenfutter. Den einzigen Vorteil, den ich jedoch zum (hochwertigen) Trockenfutter sehe, ist der, dass Dosenfutter einfach mehr Feuchtigkeit enthält. Der Fakt, dass der Inhalt ansonsten jedoch keinen deut besser ist, als schlechtes Trockenfutter und oftmals bei weitem zu wenig Taurin enthält, macht es für mich keinesfalls besser als hochwertiges Trockenfutter. Im Gegenteil. Aber darüber lässt sich bekanntlich streiten.

Wer das original Dokument lesen möchte, kann hier klicken.  Wer Feedback oder Fragen hat darf mich gern kontaktieren.

Habt einen tollen Tag.

Eure Nicole

 

Ein Jahr Feliotel…

Hello ihr Lieben,

vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mich entschieden, mich mit meinem mobilen Tiersitting-Service selbstständig zu machen. Ich dachte mir einfach… ich probiere einmal mein Glück.

Ich muss sagen, ich habe nicht mit sehr vielen Anfragen gerechnet. Und doch gab es bereits in meinem ersten Jahr mehrere Wochen, an denen ich restlos ausgebucht war und sogar die ersten Anfragen ablehnen musste. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet und ich bin überglücklich darüber.

In den letzten Monaten konnte ich davon profitieren, dass ich bereits wusste, wie man eine Website und Flyer kreiert. Ich wusste auch wie man Rechnungen schreibt und was man alles anmelden muss, um Selbstständig zu werden.

Aber an einigen Dingen, wie den Preisen, dem Vertrag/Formular habe ich noch schrauben müssen. Learning by doing, wie es so schön heißt. Ich möchte meine Dienstleistungen nicht unter Wert verkaufen. Aber dennoch möchte ich in einem Rahmen bleiben, der bezahlbar und auch vertretbar ist und im Idealfall auch meine Kosten deckt. Und ich denke, dass habe ich jetzt geschafft.

Davon abgesehen, dass ich in diesem Jahr Buxtehude wirklich besser kennen gelernt habe und nun auch mehr mit der Geografie der Stadt anfangen kann, habe ich fantastische Menschen kennen gelernt. Zudem durfte ich über 50 Katzen, 12 Hunde, 12 Kaninchen und Meerschweinchen und einige Fische betreuen. Ich bin auch immer noch hin und weg, dass ich bei der Geburt von 10 kleinen Old English Bulldog-Welpen dabei sein durfte und Mama und Besitzerin unter die Pfoten und Arme greifen durfte. Auch habe ich gelernt, wie man einer Katze Insulin spritzt.

TiffIch habe auch gelernt, dass mir einige meiner Schützlinge mit der Zeit doch sehr ans Herz wachsen. So wie meine kleine Katzen-Oma Tiff (17), die auch an Chronischer Nierenissufizienz (CNI) litt. Diese Maus habe ich zwischen Juli und November 2016 für insgesamt 2 Monate betreut. Irgendwann war sie wie eine meiner eigenen Katzen. Kurz vor dem letzten Betreuungszeitraum Ende November schrieb mir Tiff’s Besitzer, dass sie schlecht frisst und sie dadurch recht schlapp ist. Als ich sie dann wieder sah war ich doch erschrocken, wie sehr sie eingefallen war, obwohl die letzte Betreuung nur knapp 4 Wochen her war. Und so geschah es, dass es der kleinen Maus täglich schlechter ging. Auf Anraten vom Besitzer habe ich ihr etwas normales Futter gegeben, worauf hin sie sich jedoch übergeben hat und ich dann mit ihr sofort zum Tierarzt gefahren bin. Der hat ihr ein Mittel gegen Übelkeit gegeben und eine Infusion gegeben, damit sie nicht austrocknet. Ich bin bei den nächsten Besuchen extra lange bei ihr gewesen und ahnte, dass die Maus nicht mehr lange bei uns sein wird. Sie hielt aber durch. Der Besitzer ging nochmals mit Tiff zum Tierarzt, um ein Blutbild machen zu lassen und darauf hin stellte sich heraus, das die Tiff’s Organe versagten und somit musste sie leider erlöst werden.

Ich bin froh, dass ich Tiff kennen lernen durfte und mich von dieser Traumkatze auch verabschieden konnte.

Im Dezember durfte ich dann mein kleines Unternehmen bei der Internationalen Katzenausstellung des HEKC e.V. in Buxtehude vorstellen.

Danke

Natürlich gibt es immer wieder Personen, die nebenbei die Betreuung von Haustieren anbietet. Und auch wenn ich von der Tierbetreuung noch nicht leben kann und nebenbei jobben muss, sehe ich mich als hauptberufliche Tiersitterin. Ihre Tiere stehen für mich an erster Stelle. fb-neu

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei euch für eure Unterstützung bedanken. Ohne euch und euer Vertrauen könnte ich mein Feliotel nicht betreiben. 10000000000 mal Danke für ein Jahr Feliotel.

Und nun freue ich mich auch in diesem Jahr 2017 viele Anfragen von euch und euren Bekannten zu bekommen. 🙂

Habt einen tollen Start ins neue Jahr.

Eure Nicole