TAURIN – Lebenswichtig für Katzen und förderlich für Hunde

Hallo ihr Lieben,

Als Katzenbesitzer hat man ab und zu eventuell schon einmal gehört, dass Katzen unbedingt Taurin im Futter brauchen, da sie es selbst nicht herstellen können. Als Hundebesitzer hat man es eventuell noch gar nicht gehört. Und als Mensch hat man es eventuell einmal in Verbindung mit Energiedrinks gehört oder gar zu sich genommen.

 

Aber fangen wir von vorn an. Was ist überhaupt Taurin?

Taurin ist eine Aminosäure, welche für Katzen lebenswichtig ist. Das Problem ist, dass Katzen diese nicht so gut wie gar nicht synthetisieren, also herstellen, können. Auch für den Hund ist Taurin wichtig, dieser kann jedoch aus Cystein (einer weiteren Aminosäure, die im Fleisch enthalten ist und über das Futter aufgenommen wird) in der Leber umgewandelt werden. Beim Menschen ist es genauso.

Demnach haben Katzen ein Problem.

Was ist, wenn die Katze nicht genug Taurin zu sich nimmt?

Hier gibt es schon einige Studien, in denen berichtet wird, dass Katzen aufgrund von Taurinmangel erblinden, Herzprobleme bekommen, Fruchtbarkeitsstörungen, bzw Fortpflanzungsprobleme bekommen (Casey, Carey, Hirakawa „Canine and Feline Nutrition“, 1995). Diese Krankheiten sind alle sehr schleichend und müssen natürlich nicht aufgrund vom Taurinmangel entstehen. Taurinmangel ist jedoch eine der genannten Ursache.

Wundert ihr euch manchmal darüber, dass eure Katze kontinuierlich sehr viel Fell verliert? Das kann ein erstes Symptom einer Mangelerscheinung sein.

Zu beachten ist auch, dass einige Katzenrassen (z.B. Main Coon, Perser, Bengal, BKH) genetisch bedingt oft Herzleiden haben. Das gilt im Übrigen auch für einige Hunderassen (z.B. Boxer und Dalmatiner). Hier ist es immer ratsam Taurin hinzuzufügen – eine Überdosierung scheint laut Studien unmöglich.

 

Wieviel Taurin braucht meine Katze? Und wieviel Taurin ist im Fertigfutter enthalten?

Der Regelsatz liegt bei 50mg pro KG Katze. Wenn deine Katze also 4 kg wiegt, benötigt sie täglich 200 mg Taurin.

Taurin ist vor allem im Muskelfleisch, Herz, Muscheln und Hirn enthalten. Sobald Taurin jedoch erhitzt wird, wird einiges davon auch zerstört. Je höher die Erhitzung, desto mehr Taurin geht verloren.

Und nun schauen wir uns einmal das gängige Nassfutter und deren Tauringehalt an:

Feuchtfutter **
Marke Taurin pro 1kg Futter (vor Prozessierung) Taurin pro empfohlenen Tagesbedarf MEINE Einschätzung
Whiskas Klassische Auswahl in Soße Keine Angaben Keine Angabe, empfohlen werden 5 Futterbeutel Hier muss man davon ausgehen, dass gar kein Taurin zugesetzt wurde… Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Sheba Lachs Selection in Sauce Keine Angaben Keine Angabe, empfohlen werden 3 Futterbeutel Hier muss man davon ausgehen, dass gar kein Taurin zugesetzt wurde… Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Felix in Gelee Keine Angaben Keine Angabe zum Taurin, empf. Tagesration 300 – 400g Hier muss man davon ausgehen, dass gar kein Taurin zugesetzt wurde… Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Royal Canin Sterilised Cat 400mg/ 1 kg 119mg pro 297.5 g Tagesration Viel zu wenig Taurin enthalten, Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Purina One Huhn mit grünen Bohnen 430 mg / 1 kg Futter 109,65 mg Pro 3 Beutel (255 g) oder  146,20 mg Pro 4 Beutel (340 g) Viel zu wenig Taurin enthalten, Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Coshida (Lidl) Pastete mit Rind 100g Schale 200 mg/ 1 kg Futter 58 mg Pro 290 g empf. Tagesration Viel zu wenig Taurin enthalten, Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Coshida (Lidl) Feinste Stückchen mit Rind in Sauce 380 mg/ 1 kg Futter 91,2 mg Pro 270 g empf. Tagesration Viel zu wenig Taurin enthalten, Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Topic (Aldi) Lachs Forelle (siehe Foto) 220 mg/ 1 kg Futter 55 mg Pro 250 g empf. Tagesration Viel zu wenig Taurin enthalten, Taurinmangel sehr wahrscheinlich
Animonda Carny Adult Multi-Fleischcocktail 800 mg/ 1 kg Futter 160 mg pro 200 g empf. Tagesration Grenzwertig, da 40 mg Taurin pro KG Katze das absolute Minimum sind
Mac’s Ente, Kaninchen, Rind 1,500 mg / 1 kg Futter 262,5 mg pro 175 g empf. Tagesration* Sehr gut, hier wurde eingerechnet, dass auch Taurin durch das erhitzen verloren geht.
Grau Geflügelmägen in Gelee 1,000 mg / 1 kg Futter 320 mg Pro 320 g empf. Tagesration Geht man nach der Fütterungsempfehlung sollte der Tagesbedarf abgedeckt sein. Ich finde jedoch die empfohlene Futtermenge sehr hoch, was darauf hin deutet, dass die Bestandteile vom Futter nicht so hochwertig sind, wie angenommen.
Reico Maxicat Fit Geflügel 837 mg / 1 kg Futter 251,1 mg Pro 300 g empf. Tagesration Geht man nach der Fütterungsempfehlung sollte der Tagesbedarf abgedeckt sein. Ich finde jedoch die empfohlene Futtermenge sehr hoch, was darauf hin deutet, dass die Bestandteile vom Futter nicht so hochwertig sind.

 

*empf. Tagesration 4 kg Katze liegt zwischen 150 g und 200 g, deshalb habe ich die Hälfte genommen

Zu allen Futtersorten möchte ich noch einmal sagen: Das Taurin wird i.d.R. VOR dem Prozessieren hinzugefügt. Je nachdem wie hochwertig die Fleischzutaten sind, ist auch da Taurin enthalten (z.B. im Herz). Nach dem das Futter hoch erhitzt wurde – nicht zuletzt um es haltbar zu machen – ist oft weniger Taurin übrig. Es gibt jedoch auch Tierfutterhersteller, wie z.B. Mars Petcare (Whiskas, Sheba, KiteKat, Pedigree, Chappi,…), die das Gemüse und Fleisch-Getreide-Pellets getrocknet nutzen und dann die Feuchtigkeit + Mineralstoffe/Zusatzstoffe über Soße und Gelee hinzufügen. Hier ein Video dazu. Das erklärt auch die perfekte Form der Futterbröckchen…

In Pflanzen ist im Übrigen kein Taurin enthalten (Quelle)

 

Und nun zum Trockenfutter.

Hierzu eine Info vorab: Laut der European Pet Food Industry wird Futter als trocken deklariert, wenn es 14% oder weniger Feuchtigkeit enthält. Im Nassfutter oder Fleisch ist 70% oder mehr Feuchtigkeit enthalten. Wenn eure Katze also am Tag 55g Trockenfutter frisst (Empfehlung Royal Canin), enthält das maximal 7,7g Feuchtigkeit. Im Vergleich ist bei 297,50g Nassfutter (Empfehlung Royal Canin) nimmt sie 208.25 g Feuchtigkeit zu sich. In jedem Fall trinkt die Katze dann hoffentlich doch noch ein bisschen mehr. Gehen wir davon aus, dass Gramm gleich Milliliter sind – Eure Katze müsste über 200 ml Wasser am Tag trinken, um das Defizit aufzuholen. Eure Katze müsste also einen ganzen Kaffeebecher am Tag leer trinken. Und nicht vergessen, je größer die Katze, desto mehr müsste sie trinken.

Trockenfutter enthält i.d.R. mehr Taurin pro kg Futter. Schließlich isst eure Katze weniger davon und muss auf kleine Menge Futter mehr Taurin zu sich nehmen.

 

Trockenfutter **
Marke Taurin pro 1kg Futter (vor Prozessierung) Taurin pro Fütterungsempfehlung für 4 kg Katze Kommentar – Bestandteile
Whiskas 1+ Huhn 1870 mg 102,85 mg pro 55 g Leider nur halb so viel Taurin, wie benötigt. Fleischanteil 29%…
Royal Canin Indoor 1700 mg 93,5 mg pro 55 g Zu wenig Taurin. Die RC Website gibt andere Infos zur Zusammensetzung. Hier ein Ausschnitt, gefunden auf allen anderen gecheckten Websiten (u.a. Amazon): Mais, Geflügelmehl, Reis, Pflanzenproteinisolat*, Weizen, Tierfett, …
Purina One Steril Cat Rind 740 mg 44,4 mg pro 60 g Viel zu wenig Taurin. Geschätzt 30 % Fleisch (16 % Rind, Geflügel ohne % Angaben)
Happy Cat Grainfree Seefisch 1000 mg 50 – 60 mg auf 50 –

60 g Futter

Viel zu wenig Taurin. 43 % Kartoffel, 36,5 % Fleisch-/Fischbestandteile
Josera NatureCat 1500 mg 97,5 mg auf 65 g Zu wenig Taurin. 39 % Fleisch-/Fischmehl, Getreidefrei, aber Kartoffeln und Erbsen sind nicht viel besser
Applaws Hühnchen 2000 mg 100 mg auf 50 g Wenig Taurinzusatz. Aber hoher Fleischanteil, kein Getreide, wenig Kohlehydrate.
Leonardo Adult Poultry GF 1400 mg 70 mg auf 50 g Wenig Taurinzusatz. Aber hoher Fleischanteil, kein Getreide, wenig Kohlehydrate.
Sanabelle Adult Geflügel 2000 mg 130 mg auf 65 g Wenig Taurin, über 50% Fleischanteil, Recht Kohlehydrate
IAMS Naturally Lamm und Reis Keine Info Nicht möglich
Felix Thunfisch 840 mg 58,8 mg auf 70 g Wenig Taurin für die Fütterungsemfpehlung, hauptsächlich Kohlehydrate

 

Fazit: Keines der untersuchten Trockenfutter enthält genug (hinzugefügtes) Taurin. Ich würde jetzt jedoch davon ausgehen, dass Trockenfutter wie Applaws und Leonardo aufgrund des hohen Fleischgehaltes noch ein kleines bisschen mehr Taurin enthalten. Das ist jedoch nur eine Mutmaßung. Für mich ist dies jedoch ein weiterer Grund, warum eine reine Trockenfutterernährung für die Katze absolut ungeeignet ist.

 

In der Natur kann die Katze doch auch kein Taurin zum Futter mischen!

Richtig. Aber, wilde Katzen und auch Freigänger fressen oft Mäuse und andere kleine Tiere. Durchschnittlich sind in einer freilebenden Maus 240 mg Taurin enthalten. Wenn die freilebende Katze also um die 10 oder mehr Mäuse am Tag frisst, dann nimmt sie im Idealfall 2400 mg Taurin auf. Selbst wenn eure Katze nur eine Maus täglich frisst, kann diese schon den täglichen Taurinbedarf der Miez decken. Taurin kann nicht überdosiert werden.

Wie kann ich meiner Katze mehr Taurin geben?

Wenn ihr nicht ganz auf eine Rohfleisch-Fütterung umstellen möchtet, könnt ihr eurer Katze zumindest täglich etwas ungekochtes Frischfleisch geben. Laut der Studie „Taurine concentrations in animal feed ingredients; cooking influences taurine content“ von Spitze, Wong, Rogers und Fascetti (2003) enthalten z. B. 100 g Hühnerherzen 117,9 mg Taurin. Hühnerherzen gibt es tiefgefroren in größeren Supermärkten. 100 g Beinfleisch der Pute enthalten sogar 306 mg Taurin. 100 g Miesmuschel enthält sogar 655 mg Taurin. Stückiges Fleisch ist also nicht nur gut für die Taurinaufnahme eurer Katze, sondern dient auch super als „Zahnbürste“.

Da man nicht täglich 100 g Putenbeinfleisch verfüttern kann, nutzen viele Rohfleischfütterer sogenanntes synthetisches Taurin, welches aus Ethen, Ammoniak und Natriumsulfit synthetisiert wird.

 

Meine Empfehlung

Schaut euch das Futter eurer Katze einmal ganz genau an. Davon abgesehen, dass ich der Meinung bin, dass gutes Katzenfutter genau deklariert wie hoch der Prozentanteil an Fleisch ist und vor allem was für Fleisch enthalten ist, sollte das Nassfutter aller wenigstens 1000 mg Taurin pro kg Futter enthalten. Sofern eine Katzenrasse (oder Mix) bei euch wohnen darf, welche genetisch bedingt Probleme mit dem Herzen haben – z.B. Main Coon, Norweger, Perser, BKH, Bengal – empfehle ich Taurin als Pulver oder Tropfen hinzuzufügen und des Öfteren ein Hühnerherz zu füttern.

 

Taurin ist natürlich nur einer der Bestandteile, die man im Auge behalte sollte. Wenn ihr mehr über das Futter eurer Miezen oder Wuffels wissen möchtet, meldet euch gern für einen ausführlichen Futtercheck bei mir.

 

Eure Nicole

 

** Webseiten zuletzt am 23.5.2018 besucht.

Diabetes bei Katzen

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich über Diabetes bei Katzen informieren. In den letzten Monaten habe ich 5 Neukunden gewinnen können, deren Katzen an Diabetes 2 erkrankt sind.

Diese Krankheit ist mittlerweile in der Humanmedizin in allermunde und ich denke, fast jeder von uns kennt jemanden, der an Diabetes erkrankt ist. Aber Katzen? Ja – jedes Säugetier kann zuckerkrank werden – auch der Wal.

2015 wurde geschätzt, dass 2 % aller in Deutschland lebenden Katzen an Diabetes erkranken. So langsam wird es eine Volkskrankheit, wie beim Menschen. Ein Grund für die steigende Zahl ist natürlich der, dass Haustiere heute beim Menschen einen ganz anderen Stellenwert haben, als noch vor 10 oder 20 Jahren. Ist das Tier krank, wird diagnostiziert und behandelt – nicht einfach eingeschläfert. Allerdings hat sich die Qualität vom Futter auch stark geändert. Ich erinnere mich, dass vor 20 Jahren die Fütterungsempfehlung von einer bekannten Futtermarke genau 200g Nassfutter für eine 4kg-Katze waren. Heute sind es 250 – 400g (je nachdem, welche Sorte man füttert).

Deshalb möchte ich euch heute ein wenig über die Krankheit erzählen, wie ihr erste Anzeichen an eurer Katze erkennen könnt und wie ihr der Miez helfen könnt. Denn… Diabetes 2 ist bei Katzen (und Menschen) HEILBAR!


Was ist Diabetes mellitus?

Bei der Typ-2 Diabetes handelt es sich um eine chronische Stoffwechselkrankheit. Oft wird sie auch die Zuckerkrankheit genannt, da der Zuckerspiegel im Blut erhöht ist. Grund ist, dass der Körper das Insulin kaum oder nicht annimmt aber „denkt“ es wäre kein Insulin da. D.h. es wird mehr Insulin produziert. Der Zucker staut sich in den Blutgefäßen an, da er nicht in die Zellen weitergeleitet werden kann.

Bei Katzen kann der Stoffwechsel durch Diabetes komplett aus den Gleisen geraten, weshalb die Krankheit auch so gefährlich ist.

Typen?

Es gibt 3 Typen von Diabetes:

  1. Diabetes Typ 1 ist eine unheilbare Autoimmunkrankheit. Die Bauchspeicheldrüse produziert kein oder kaum Insulin, die Glukose (Zucker) kann im Blutkreislauf nicht reguliert werden. Diese Form kommt meist bei Hunden vor, bei Katzen eher selten.
  2. Diabetes Typ 2 ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper das eine Insulin schlecht aufnimmt. Es wird mehr Insulin produziert und die insulin-produzierenenden Zellen sterben schließlich ab, wodurch es zu Insulinmangel kommt. Der Prozess ist also sehr schleichend.
  3. Diabetes Typ 3 ist eine Folgekrankheit von z.B. Pankreatitis oder hormonellen Krankheiten. Dieser Typ ist jedoch sehr selten.

Und was passiert dann?

Eine unbehandelte Diabetes schädigt im Körper langfristig die Blutgefäße und somit auch Organe und Nerven. Äußerlich sieht man anfangs keine Anzeichen. Die Krankheit ist schleichend und deshalb auch so gefährlich. Folgen von Diabetes können Herzinfarkte, Schlaganfälle sein, aber auch Nierenerkrankungen.

Es kann zu Erblindung führen, zu Unterzuckerung und somit auch ganz schnell zum Tod der Katze.


Symptome und Diagnose

Häufiges und vieles Trinken und Pieseln ist ein sehr erkennbares Symptom. Das Pippi ist klebrig, aufgrund der Zuckerausscheidung (Bei Klumpstreu bekommt man es dann schlecht vom Plastik ab). Die Katze hat viel Hunger, nimmt jedoch rapide ab, da die Nahrung nicht mehr verwertet werden kann und die Katze Fettreserven nutzt. Zudem sind die Katzen aufgrund des Energieverlustes schlapp und müde. Es kann zu häufigen Blasenentzündungen oder Harnwegsinfekten kommen. Manche Katzen zeigen auch einen komischen Gang.

Wenn ihr mehrere dieser Anzeichen bei eurer Katze feststellt, bringt sie sofort zum Tierarzt eures Vertrauens und lasst ein Blutbild machen. Anhand der Fructosaminwerte und der HbA1c kann man erkennen, ob eine Katze an Diabetes erkrankt ist. Hier sollte man jedoch die Langzeitwerte in Betracht ziehen. Eine Katze, die zum Tierarzt muss, ist meist gestresst und das kann sich auch auf die Blutwerte übertragen. Auch sollten die Ketonwerte überprüft werden, welche den Säuregehalt im Blut angeben. Ist auch dieser erhöht, ist das ein weiteres Anzeichen von Diabetes.

Zudem sollten man die Urinwerte und die Zähne untersuchen. Sind hier Entzündungen kann es zu Problemen bei der Therapie kommen, da die Entzündungswerte gegen das Insulin arbeiten.


Ursachen

Wie beim Menschen auch, sind Übergewicht und Bewegungsmangel ein großer Risikofaktor, dass die Katze an Diabetes 2 erkrankt. Ab wann ist die Katze übergewichtig? Schaut euch die Katze von oben an und fasst an Ihren Brustkorb. Wenn eine stärkere Bauchwölbung zu sehen ist und die Rippen nur schlecht oder gar nicht zu erfühlen sind, ist die Miez zu dick.

Übermäßige Cortisongabe kann ebenfalls zu Diabetes führen, denn Cortison ist ein Gegenspieler von Insulin und wird leider zu häufig gegeben. Allerdings spielen auch die Gene oder das Alter eine Rolle, sowie bestehende Krankheiten, wie hormonelle Erkrankungen, chronische Entzündungen (z.b. der Bauchspeicheldrüse).

Die Ursachen sind also doch denen beim Menschen recht ähnlich.

Fest steht jedoch, dass Katzen mit Übergewicht eher dazu neigen Diabetes 2 zu entwickeln, als normalgewichtige Katzen. Das spielt der Bewegungsmangel eine Rolle. Aber eine ganz gewaltige Rolle spielt die Fütterung.


Therapie

In den meisten Fällen kommt man nicht darum herum Insulin zu spritzen. Blind zu spritzen ist jedoch selten eine gute Idee.

Wie misst man den Blutzucker einer Katze? Es gibt die Möglichkeit am Ohr oder am Pfotenballen zu messen. Diese Werte sollten Anfangs mehrmals täglich zu Hause genommen werden, da der Blutzuckerwert bei Tierarzt auch durch Stress erhöht sein kann.

Der Normale Blutzuckerwert einer Katze sollte zwischen 50 und 120 mg/dl (Milligramm pro Deziliter) liegen.  Liegt der Wert unter 150 mg/dl, so muss man noch nicht unbedingt Insulin spritzen. Eine Ernährungsumstellung kann hier bereits Wunder bewirken. Sofern der Blutzuckerwert höher ist sollte man Insulin zusätzlich geben. Die Dosis muss hier genau abgestimmt werden. Anfangs wird eher weniger verabreicht, um eine versehentliche Unterzuckerung der Katze zu vermeiden. Die Unterzuckerung kann für die Katze ohne schnelles Handeln durch den Menschen fatal sein.

Wie erkenne ich die Unterzuckerung? Torkeln, Verwirrtheit, Epileptische Anfälle oder gar Ohnmacht sind Zeichen der Unterzuckerung und hier solltet ihr sofort eine Traubenzucker oder Honiglösung ins Maul geben.

Welches Insulin? Hier gibt es unterschiedliche Arten und je nach Tierarzt werden unterschiedliche Insuline verschrieben.

Caninsulin ist ein Insulin für Hunde, welches jedoch auch für Katzen genutzt wird aber nicht unbedingt geeignet ist. Viele Tierbesitzer und Tierärzte haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass Langzeitinsulin aus der Humanmedizin für Katzen geeigneter ist (z.B. Lantus oder ProZink).

Anders als beim Menschen sollte man das Insulin bei Katzen NACH dem Füttern und etwa alle 2 Stunden spritzen. Warum nach den Essen? Wenn eine Katze frisst, steigt der Blutzucker in die Höhe. Das gleicht das zugefügte Insulin wieder aus. Hat die Katze jedoch einen schlechten Tag und will nichts fressen oder übergibt sich gleich nach dem Futtern wieder, besteht die Gefahr einer (fatalen) Unterzuckerung.

Wunderbare Informationen zur Insulineinstellung findet ihr auf katzendiabetes.info/therapie.php


Ein weiterer, wichtiger Schritt der Therapie, welcher sich nicht verhindern lässt ist eine Ernährungsumstellung. Ganz wichtig ist es hier Futter zu nehmen, welches sehr wenig bis gar keine Kohlehydrate enthält. Davon abgesehen, dass Katzen Kohlehydrate nicht verwerten können, diese nicht brauchen und generell schaden (und u.U. zu Krankheiten, wie Diabetes, führen), lassen Kohlehydrate den Blutzuckerspiegel mächtig in die Höhe steigen, bevor er kurze Zeit später rapide wieder absackt. Das beansprucht die Katze noch mehr und ist höchst gefährlich.

Deshalb sollte hier auf hochwertiges Nassfutter umgestellt werden, welches keine Kohlehydrate enthält. Auch Kochen oder BARFEN sind hier eine sehr gute Option.

Unter keinen Umständen solltet ihr ein Diätfuttermittel von bekannten großen Firmen nutzen, da diese sehr viele Kohlehydrate und ungewollte Zusatzstoffe enthalten. Weiterhin solltet ihr unter keinen Umständen Trockenfutter füttern, da dies der Gesundheit der Katze durch den Feuchtigkeitsverlust noch mehr schadet. Zudem enthält Trockenfutter immer Kohlehydrate, da diese nötig sind um die Bröckchen überhaupt zusammen zu halten.

Diabetische Katzen sollten niemals hungern und im besten Fall mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag bekommen. Verweigert die Katze das Futter oder erbricht es, ist dies in der Regel kein gutes Zeichen und sie sollte sofort zum Tierarzt des Vertrauens.


Kosten

Die Diagnose beläuft sich mit Blutbild, Urinprobe, etc auf etwa 70 – 150 EUR. Beim Insulin müsst ihr mit zwischen 30 und 70 EUR pro Fläschchen rechnen, je nach Insulinart. Die Spritzen liegen bei ca. 20 EUR. Eine Stechhilfe/Lanzette, Blutzuckermessgerät und Teststreifen solltet ihr euch zusätzlich zulegen. Und die Futterumstellung auf hochwertige Fütterung sollte ebenfalls nicht vergessen werden, denn eine Dose hochwertiges Nassfutter liegt bei etwa EUR 1,50 für 400g. Barfen/Kochen ist in der Regel günstiger. So kann die Diabetes einer Katze euch monatlich gut 100 bis 200 EUR kosten. Da sind die Tierarztbesuche nun nicht mit rein gerechnet.

 

Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Überblick zu der Krankheit geben. Tipps zur Fütterung von geeignetem Futter und zur Futterumstellung bekommt ihr gern von mir.

 

Eure Nicole

 


Quellen:

http://www.katzendiabetes.info/

https://www.katze-mit-diabetes.de

https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-2

http://www.tillydiabetes.net

Handbuch „Katzenkrankheiten“, Sabine Schroll, 2008

„Katzenkrankheiten“ 4. Auflage, W.Kraft und U.M. Dürr, 1996

 

 

CNI bei Katzen

Hallo ihr Lieben,

Am 8. März war Weltfrauentag. Aber nicht nur das. Der 8. März 2018 war weiterhin der Weltnierentag.

Und die Niere ist gerade bei Katzen ein wichtiges und auch trauriges Thema. Viele von euch haben sicher schon einmal von der Chronischen Nierenerkrankung (CNE), bzw der Chronischen Niereninsuffizienz (CNI) gehört.

Einfach beschrieben bedeutet das, dass die Nieren der Katze (oder des Hundes) nicht mehr voll funktionstüchtig sind. Diese Krankheit ist fortschreitend, das heißt, die Niere verliert immer mehr an Funktionalität und schließlich führt die Krankheit zum Tod.

Traurige Statistiken:

Wusstet ihr, dass 30% aller Katzen über 10 Jahren an CNE bzw. CNI leiden? Bei Katzen über 15 Jahren steigt diese Statistik sogar bis zu über 50%. Sofern ihr also eine ältere Katze habt, besteht die Chance 1:3, dass diese CNI entwickeln kann.

Was macht die Niere?

  • Den Wasserhaushalt in Balance halten
  • Den Salzhaushalt/Elektrolythaushalt zu regeln
  • Entgiften
  • Die Säure im Körper in Balance zu halten
  • Den Blutdruck in Griff zu halten
  • Hormonproduktion

Quelle: https://icatcare.org/advice/cat-health/chronic-kidney-disease-cats

 

Was passiert nun bei der CNI/CNE?

Die Nieren der Katze funktionieren nur zum Teil, was bedeutet, dass Gifte im Körper bleiben, die da nicht hingehören und im Endeffekt die Katze langsam vergiften.

Eine Niere besteht aus tausenden kleiner Nephronen, die mit dem alter langsam absterben. Die anderen Nephronen übernehmen dann die Aufgabe der verstorbenen Nephronen (deshalb kann der Mensch eine Niere abgeben). Diese Leistung kann jedoch nur bis zu einem gewissen Grad erfolgreich übernommen werden, bis der Körper dies nicht mehr schafft.

 

Wie erkenne ich CNI?

Die CNI wird in 4 Stadien eingestuft, wobei es schwierig ist die Krankheit im Stadium 1 festzustellen, da es nur sehr wenige Symptome bei der Katze zu sehen gibt. Es ist jedoch nicht unmöglich – der Tierarzt benötigt nur eine Urinprobe und eine Blutprobe. Um CNI also frühzeitig zu erkennen müsstet ihr vor allem mit eurer älteren Katze einmal (oder zweimal) jährlich zur tierärztlichen Untersuchung.

Ab Stadium 2 hat die Niere weniger als 33 % Funktionalität übrig und die Katze zeigt Anzeichen der Erkrankung: Gewichtsverlust, Häufiges Trinken und Pieschern, Appetitlosigkeit, Fellveränderung (stumpf/fettig).

Im Stadium 3 sind unter 25 % der Nieren funktionsfähig und im Stadium 4 weniger als 10%.

Im letzten Stadium zeigt die Katze dann Symptome wie Erbrechen und Übelkeit, Appetitlosigkeit, Abmagerung. Oft überleben die Katzen nach der Diagnose nur noch ein paar Wochen.

Je früher die Katze diagnostiziert wird, desto besser sind die Chancen ihre Lebensfähigkeit zu verlängern. Katzen können durchaus mehrere Jahre mit CNI leben.

Neben der CNI kann die Katze jedoch aufgrund der Nierenfunktionsstörung auch Krankheiten der Leber, Schilddrüse oder Bluthochdruck entwickeln. Deshalb ist es wichtig regelmäßig zum Tierarzt zu gehen.

 

Ursachen von CNI/CNE

Wie so oft, sind Krankheiten in der Tiermedizin oft nicht genug erforscht, deshalb gibt es hier wenig Informationen. Mögliche Ursachen sind: Tumore, Infektionen, Vergiftungen, Entzündungen im Körper.

Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass es wichtig ist, dass Flüssigkeit unglaublich wichtig für die Funktion der Nieren ist. Die Flüssigkeit durchspült die Niere sozusagen.

Trinkfaul

Katzen sind leider von Natur aus trinkfaul, da sie von der Falbkatze aus der Wüste stammen. Unsere Hauskatzen waren leider nicht so schlau und haben sich nicht evolviert und müssen somit ihre Flüssigkeit über die Nahrung aufnehmen. Und deshalb ist es – in meinen Augen – nicht richtig eine Katze ausschließlich von Trockenfutter zu ernähren. Warum? Trockenfutter darf erst als solches deklariert werden, wenn es unter 14% Feuchtigkeit enthält – das muss aber auf der Packung nicht deklariert werden. Nassfutter enthält in der Regel über 75 % Feuchtigkeit – das muss deklariert werden.

Die Rechnung:

Schauen wir uns einmal Whiskas an (ohne Kommentar ob es gut ist oder nicht).

Beim Nassfutter Ragout Geflügelauswahl werden bei einer 4kg Katze grob 300g Futter empfohlen (ich merke an, das nur 22% davon Fleisch sind). Mit einem Flüssigkeitsanteil von 83% sind hier 234g Flüssigkeit im Futter enthalten. Das ist gut und ihr werdet eure Katze selten am Trinknapf sehen, es wäre jedoch normal, wenn die Katze noch ein paar ml Wasser am Tag trinkt. Also sagen wir, dass 260g Feuchtigkeit ideal für die 4kg Katze wäre.

Das Trockenfutter mit Huhn enthält vermutlich nicht mehr als 8% Feuchtigkeit (es muss ja laut Gesetz nicht deklariert werden) – ich gehe aber mal positiv von 12% aus. Für eine 4kg Katze werden von Whiskas 55g Trockenfutter täglich empfohlen. 55g!!!!! Der Feuchtigkeitsgehalt liegt somit bei maximal 6,6g. Um also wieder auf den gleichen Anteil an Feuchtigkeit zu kommen, wie im Nassfutter enthalten ist, müsste die Katze mehr als 227,4 ml Wasser am Tag trinken. Das ist eine ganze Kaffeetasse. Trinkt die Katze dies nicht, entzieht das Trockenfutter dem Körper Feuchtigkeit.

Und nun stellt euch die ehrliche Frage, ob das eure Katze wirklich macht. Hinzu kommt auch, dass wenn eure Katze mehr frisst, sie natürlich auch mehr trinken muss.

Ihr sagt eure Katze trinkt auch mit reiner TroFu Ernährung genug?

Dann schaut euch bitte das Pipi an. 3 – 4 x Pipi am Tag sind perfekt. Trinkt die Katze weniger, kommt auch weniger raus, mehr Gifte bleiben im Körper und Krankheiten können entstehen.

Kurzum: Es ist meine Meinung, dass Trockenfutter einen großen Teil zu Erkrankungen wie CNI aber auch Diabetes, Harnsteine, Schilddrüsenkrankheiten, beiträgt.

Meine Tipps:
  • Solltet ihr bei eurer Katze ein vermehrtes Trinkverhalten feststellen – vor allem auch, wenn sie Nassfutter bekommen – geht auf jeden Fall zum Tierarzt und lasst die Miez untersuchen.
  • Gebt der Katze immer etwas Wasser ins Futter (auch bei Nassfutter).
  • Füttert hochwertiges Nassfutter: genaue Deklaration der Inhaltsstoffe, hoher Anteil Muskelfleisch, wenig Bindegewebe, KEIN Getreide oder Zucker (Achtung bei allem mit -ose), keine Pflanzlichen Öle und Zusatzstoffe.
  • Lasst bei eurer älteren Katze (10+) bitte jährlich ein Blutbild sowie einen Urintest machen, um Krankheiten frühzeitig festzustellen.

 

Meine Erfahrung

Ich habe in den vergangenen 2 Jahren mehrere Katzen mit CNI betreut und alle bekamen tierärztliches Spezialfutter. Dieses ist Phosphorarm, ansonsten Qualitativ unter aller Sau (entschuldigt den Ausdruck), da es voller Getreide, Tiermehl und Zusatzstoffe ist, die mit der natürlichen Ernährung der Katze nichts mehr zu tun haben. Zudem gibt es Tierärzte, die dem Halter sagen, sie mögen ausschließlich Trockenfutter füttern – was komplett kontraproduktiv ist, da dem Körper ja schon wieder Flüssigkeit entzogen wird.

Deshalb bitte ich euch um eines. Sollte bei eurer Katze CNI festgestellt werden, kauft hochwertiges Nassfutter und gebt der Katze einen sogenannten Phosphatbinder. Futter mit hohem Phosphatanteil kann die CNE verschlimmern, weshalb es ratsam ist, dass das Futter einen niedrigen Phosphatanteil hat und zudem ein Phosphatbinder untergemischt wird, so dass das Phosphat vom Körper nicht aufgenommen, sondern einfach nur ausgeschieden wird.

 

Tiff

Ich habe im Jahr 2016 die Katzen-Omi Tiff betreut. Innerhalb von 6 Monaten habe ich insgesamt bestimmt 2 Monate mit ihr verbringen dürfen und die süße Maus war eine reine Freude. Ich weiß noch wie heute, wie erschrocken ich war, als ich Tiff am 21.11.2016 sah und nur noch weinen musste. Innerhalb weniger Wochen hatte sich ihr Gesundheitszustand stark verschlechtert. Papa hatte mir schon mitgeteilt, dass sie schlecht frisst. Ich habe Tiff dann zweimal täglich besucht um festzustellen, dass sie kaum noch fraß, sich wenig bewegte und wenig trank. Täglich bin ich mit Tränen in den Augen nach Hause gefahren und wusste nicht, ob ich Tiff am nächsten Tag noch lebend wiedersehen würde. Weder mochte sie das Nierenfutter, noch normales Futter. Ich habe ihr schließlich nach 5 Tagen wenig Nahrung – nach Rücksprache mit Papa – etwas Hühnchen mitgebracht, welches sie verschlang.  Leider hat sie sich jedoch sofort danach übergeben und ich habe Tiff geschnappt und wir sind zum Arzt nach Harburg gefahren. Der meinte jedoch nur, sie leide an Übelkeit, gab ihr eine Infusion und eine Spritze und 65 EUR später waren wir auf dem Weg nach Hause. Tiff hat dann über Nacht noch ein wenig gefressen und schließlich kam Papa am Sonntag wieder. Ich habe ihn gebeten nochmal einen Bluttest machen zu lassen und am Montag darauf stand fest, Tiff hatte komplettes Organversagen, ihre Nierenwerte waren viel zu hoch und sie musste schließlich am 30.11.2016 erlöst werden. Sie hat gewartet, bis Papa wieder zu Hause war und ich bin heilfroh darüber…

Meine Bitte:

Passt auf eure Miezen auf. Wie schon gesagt, denke ich – und viele andere Katzenkenner, die bei weitem mehr Wissen haben, als ich – dass eine Trockenfutterdiät eine Ursache für Nierenkrankheiten (und Diabetes) bei Katzen sind. Ich gebe zu, dass ich genauso schuldig bin und meinen Miezen in seltenen Fällen Trockenfutter mit viel Wasser gebe (wenn ich z.B. vergessen habe BARF aufzutauen). Eure Katzen sind eure Verantwortung und ihr könnt ihnen Füttern was ihr möchtet. Natürlich können Katzen mit minderwertigem Futter alt werden. Es ist jedoch auffällig, dass ich immer mehr Kunden bekomme, die Katzen mit CNI, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Herzprobleme, Harnsteinen, etc habe – und all diese Krankheiten kann man mit einer gesunden Ernährung verbessern, wenn nicht sogar heilen.

Und sollte CNI festgestellt worden sein, füttert bitte kein Spezialfutter. Hier mal eine kurze Aufstellung der Inhaltsstoffe von einem bekannte Nierenspezialfutter:

  • Trockenfutter: Maisfuttermehl, Reis, Tierfett, Weizenklvberfutter*, Sojaproteinisolat*, Lignozellulose, Mais, Maiskleberfutter, tierisches Protein (hydrolysiert), Mineralstoffe, Zichorienfaser, Geflügelprotein (getrocknet), Fischöl, Sojaöl, Fructo-Oligosaccharide, Psyllium (Hüllschichten und Samen), Tagetesblütenmehl (Quelle für Lutein)
    • Kurzum – in diesem Futter ist nicht 1g Fleisch enthalten!!
  • Nassfutter: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (Huhn, Schwein, 4% Rind), Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Zucker
    • keine Angaben, wieviel Fleisch und welche Teile der Tiere, Getreide und Zucker…

Füttert, was ihr möchtet. Doch ist es nur fair, wenn ihr über die Konsequenzen informiert seid.

 

Danke für’s lesen 🙂

Eure Nicole

 

Websitentipps zum Nachforschen: